GeGeFe e.G: bei der Fachwerktriennale 2015 wieder dabei!

Fachwerktriennale 2015

Auch 2015fachwerktriennale-logo1 ist die Stadt Felsberg und die Gemeindenützliche Genossenschaft Felsberg e.G. (GeGeFe e.G) wieder bei der Fachwerktriennale dabei. Die Stadt Felsberg mit der GeGeFe e.G. stellt ein bisher bundesweit einmaliges Beispiel dar, wie durch bürgerschaftliches Engagement in Form einer Genossenschaft die Sanierung und Erhaltung historischer Bausubstanz gelingen kann.

Die Gewinne aus der Energie-Initiative der Genossenschaft wurden in den Ankauf und die Sanierung von zwei leer stehenden Gebäuden investiert. Dieser Startschuss hat noch weitere Aktivitäten im Quartier freigesetzt. Es ist ein Strauß von Aktivitäten entstanden, die einen Weg in die Zukunft zeigen kann.

Weitere Informationen hier

 

Gebäude saniert, Leerstand veringert, Altstadt belebt

Manches Haus in der Felsberger Altstadt steht leer und verfällt. Auch dem „Hoffmännischen Haus“, einem Fachwerkbau am Marktplatz, drohte dieses Schicksal, nachdem die frühere Eigentümerin gestorben war.

Die Gemeindenützliche Genossenschaft Felsberg (Gegefe) hat das Haus gekauft, saniert – und neue Mieter dafür gefunden. „Unser Ziel ist, die Altstadt wiederzubeleben, indem man alte Häuser wieder nutzbar macht“

Vermietungsangebote

Die Gemeindenützliche Genossenschaft Felsberg bietet zur Zeit folgende Wohnungen zur dauerhaften Vermietung an:

 

Im historischen Zentrum von 34587 Felsberg, Obergasse 18 sind folgende Wohnungen zu vermieten:

 

Fbg, Obergasse 18

Fbg, Obergasse 18

Wohnung 1 (2. Etage / Zugang Obergasse)
• Kaltmiete 270 €
• Höhe der Nebenkosten 75,-€
• Anzahl der Zimmer 2
• Größe der Wohnung 65m²
• Kaution 500,-
• Baujahr = Saniert 1990
• Bezugsfertig ab 15.2.16

 

Wohnung 2 (3. Etage / Zugang Marktplatz)
• Kaltmiete 360 €
• Höhe der Nebenkosten 100,-€
• Anzahl der Zimmer 2
• Größe der Wohnung 75m²
• Kaution 500,-
• Baujahr = Saniert 2013
• Bezugsfertig ab 15.2.16
• Barriere arm

 

Wohnung 3: Dachgeschoss (Zugang Marktplatz)
• Kaltmiete 300 €
• Höhe der Nebenkosten 90,-€
• Anzahl der Zimmer 2
• Größe der Wohnung 70m²
• Kaution 500,-
• Baujahr = Saniert 2013
• Bezugsfertig ab 1.3.16

Einen Energieausweis für das Gebäude finden Sie hier: Energieausweis

Zum Gebäude gehört eine kleine abgegrenzte Außenfläche, die als „Mini-Garten“ und zum Aufenthalt genutzt werden kann.

 


DG Obergasse 18

Wohnung Dachgeschoss


 

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter folgender eMail-Adresse:  gegefe@now4all.com

oder direkt an

 

Dipl.-Ing. C. Willing

Tel +49 5662 / 9307 49 | Fax +49 5662 / 6256

Mobil +0151-15016661


 

Interessante Webseiten:

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Projektbeschreibung „Kooperation im Quartier“

Ausgangssituation und Ziele
Die denkmalgeschützte Felsberger Fachwerk-Altstadt leidet zum Teil unter einer hohen Verkehrsbelastung und einer nicht mehr zeitgemäßen Wohnqualität. Hinzu kommt die geringe Identifikation der Felsberger mit ihrer Altstadt, was sich vor allem in einem schlechten Image nieder- schlägt. Zunehmender Leerstand und Verfall der historischen Gebäude sind die Folge. Viele Gebäude stehen bereits zum Verkauf oder der Genera- tionenwechsel steht kurz bevor. Die Immobilienpreise befinden sich auf einem sehr geringen Niveau.

Die 2009 von Felsberger Immobilieneigentümern gegründete ge meindenützliche Genossenschaft GeGeFe möchte in Eigeninitiative die Sanierung der Fachwerksubstanz in der Altstadt angehen. Hierzu nutzt sie die finanziellen Einnahmen aus den im eigenen Betrieb befindlichen Photovoltaikanlagen. Weitere Impulse liefern kommunale Investitionen im öffentlichen Raum: ein erheblicher Teil der Straßen wurde bereits umge- baut und neu gestaltet. Gemeinsam mit der Kommune werden den Eigen-
tümern neue Nutzungs- und Hand lungsperspektiven für ihre Immobilien aufgezeigt.
Kooperation Die GeGeFe hat einen Kooperationsvertrag mit der Stadt Felsberg und Haus & Grund Felsberg-Gensungen e.V. abgeschlossen.

In gemeinsamen Lenkungsgruppensitzungen werden zentrale Entscheidungen getroffen und die weitere Vorgehensweise ab- gestimmt. Haus & Grund stellt Räum- lichkeiten für die Sitzungen bereit und unterstützt die GeGeFe bei Rechtsfra- gen. Ein Mitglied der GeGeFe wurde als Koordinator beauftragt und struk- turiert und bündelt das bestehende Engagement.
Maßnahmen und erste Erfolge.

Mit einem aus dem Programm Stadt- umbau West finanzierten Anreizför- derprogramm unterstützt die Stadt Felsberg seit 2013 mit Zuschüssen private Modernisierungs- und Um- baumaßnahmen in der Felsberger Altstadt. Derzeit liegen der Stadt Felsberg 14 Anträge vor (u.a. für energetische Fassadensanierungen, aber auch Grundrissänderungen und Badumbau). Die GeGeFe unterstützt die Eigentümer bei der Antragstellung. Drei Anträge sind bereits bewilligt.

Anfang 2013 konnte die GeGeFe ihre erste Immobilie   erwerben (Untergasse 34). Das leerstehende Ladenlokal wurde bereits saniert und dient nun als Quartiersbüro, indem die GeGeFe verschiedene Dienstleistungen und Beratungen anbietet (u.a. zu den Themen Energieeinsparung, alternative Nutzungen, Kontakte zu Handwerkern). Das restliche Gebäude wird zu drei Wohneinheiten
umgebaut, eine davon barrierefrei.

Der Umbau wird teilfinanziert mit Überschüssen aus dem Geschäft mit den Photovoltaikanlagen, Mitteln aus dem Anreizförderprogramm und einem Bankkredit. Anfang 2014 hat die GeGeFe ihre zweite Immobilie erworben, Im Rahmen von KIQ wurden für fünf sanierungswillige Eigentümer Ideen und Entwürfe für deren  Immobilien erarbeitet. Die Planungen umfassen neue Nutzungsmöglichkeiten und die dazu notwendigen baulichen Veränderungen. Beauftragt wurde hierzu ein Architekt, der Mitglied der GeGeFe ist. In einer Zukunftswerkstatt wurden die Stärken und Schwächen der Altstadt zusammengetragen, das Anreizförderprogramm vorgestellt und Ideen für weitere Projekte gesammelt (u.a. Wohnkonzepte für Senioren und Gästewohnen).
Im Ergebnis wurden regelmäßige, moderierte Folgetreffen in Form eines „Stammtisches“ zur Vertiefung der angedachten Ideen vereinbart. Ferner wurde ein Fotowettbewerb zum Motto: „So sehe ich die Altstadt von Felsberg“ durchgeführt. In 64 Beiträgen wurden die Schönheiten der Altstadt hervorgehoben, aber auch die Verkehrsbelastung und der Sanierungsbedarf ins Bild gesetzt. Diese Aktion rückt die Altstadt wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung und regt einen Austausch über die Perspektiven an.

Ansprechpartner Gemeindenützliche Genossenschaft Felsberg (GeGeFe e. G.),
Ralf Dötig 05662/838414, ralfdoetig@web.de

Weitere Informationen: BBSR

Totenschein für Bürgerprojekte (TAZ -Online vom 13.2.2014

„der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband, der die Interessen der etwa 800 deutschen Energiegenossenschaften vertritt, kritisiert die Pläne. In einem an die EU-Kommission adressierten Schreiben heißt es, diese würden „die Gestaltung der Energiewende durch Genossenschaften massiv gefährden“ (Quelle: TAZ – Online vom 13.2.2014)

+++ Ökostrom: Die GeGeFe ist Anbieter +++

Atomausstieg selber machen: Mit Ökostrom der Stadtwerke Wolfhagen machen Sie die Energiewende schon heute!

In Wolfhagen hat man gemacht, worüber bundesweit debattiert wird: Die Stadt hat die Netze zurück gekauft und bietet als neuer Betreiber Wasserstrom aus Östereich zu günstigen Konditionen. Schon werden die Stadtwerke in Anlehnung an die Pioniere aus Schönau die „Stromrebellen aus Nordhessen“ genannt. Nun ist die GeGeFe Vertriebspartner der Stadtwerke und bietet den sauberen Strom auch in der Region Felsberg an.

Ab 21,6 Cent pro Kilowattstunde können wir Ihnen den Strom der Stadtwerke Wolfhagen anbieten. Weitere Informationen und die Möglichkeit der direkten Ummeldung haben wir im Aktionsfeld Energie für Sie bereit gestellt. Der Wechsel ist für Sie in wenigen Minuten erledigt, alles weitere unternehmen die Stadtwerke Wolfhagen für Sie.

Direkt zur ANMELDUNG.

„So sicher dürfen sie niemals sein, dass sie zu teuer werden“ – Denkwürdige Hintergründe aus DIE ZEIT

„Fremd sind uns die Japaner, sehr fremd. Ihre Sprache, ihre Kultur, ihre Selbstbeherrschung, ihr Aussehen. Doch gibt es einen Grad des Leidens, der alle Menschen einander ähnlich macht. Dieser Grad ist nun erreicht, nein überschritten. Von Beben erschüttert, von der Welle heimgesucht, von tödlichen Strahlen bedroh – da kann sich jeder ausmalen, was das alles bedeutet. Die Menschen wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen, sie vermissen ihre Angehörigen, sie haben Durst und Angst vor dem Ticken des Geigerzählers. Das muss uns keiner übersetzen, so weit reicht unsere Fantasie, so weit reicht auch die Nächstenliebe. Aber für wie lange wird sie reichen? für wie viele Wochen und Monate?“

„Die Atomkraftwerke dort waren ausgelegt für Erdbeben bis zur Stärke 8, sie wurden erwischt von Stärke 9. Nur, warum hat die japanische Politik sich mit diesem Sicherheitsstandard begnügt? Weil ein Erdbeben der Stärke 9 zehn Mal so stark ist wie eines der Stärke 8 und weil die Kosten für eine entsprechende Sicherheitstechnik exponenziell gestiegen wären. Das hätte den Atomstrom teurer gemacht als andere Energien und die Profite der Betreiber einschneidend verringert. Deshalb kann bei der nun versprochenen Prüfung der deutschen AKWs alles Mögliche herauskommen, nur so sicher dürfen sie niemals sein, dass sie zu teuer werden.“

KIQ: Kooperation im Quartier

13 Kommunen in der Bundesrepublik haben den Zuschlag zur TeilnahmeAm ExWoSt-Forschungsfeld „Kooperation im Quartier (KIQ)“ – Kooperation im Quartier mit privaten Eigentümern zur Wertsicherung innerstädtischer Immobilien gewonnen. Felsberg ist dabei!

In Zusammenarbeit zwischen Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ein neues ExWoSt-Forschungsfeld zur Wertsicherung innerstädtischer Immobilien (Kooperation im Quartier – KIQ) gestartet. Neben zahlreichen Großstädten wurde auch Felsberg aufgrund der Bewerbung durch die GeGeFe e.G. ausgewählt.

Anhand von Modellvorhaben werden verschiedene Formen der Kooperation von privaten Eigentümern und Kommunen praktisch erprobt, die eine Aufwertung innerstädtischer Wohnquartiere und zukunftsgerechte Anpassung der Wohnungsbestände zum Ziel haben.
Dies dient auch der Wertsicherung innerstädtischer Immobilien. Die Modellvorhaben sollen Impulse für private, gemeinschaftlich getragene Initiativen in Kooperation mit den Kommunen vermitteln und beispielhafte, bezahlbare und alltagstaugliche Lösungen finden helfen. Laut BBSR soll das Forschungsfeld zudem aufzeigen, wie private Investitionen in den Quartieren erfolgreich angestoßen und umgesetzt werden können.

Gegenstand der Modellvorhaben sind verschiedene Kooperationsformen von örtlichen Eigentümervereinen und Kommunen mit dem Ziel der Konzeption und Vorbereitung von Aufwertungsmaßnahmen im Quartier, an Gebäuden und Wohnungen. Die Aktivierung, Koordinierung und Beratung erfolgt in Felsberg federführend durch die Gemeindenützliche Genossenschaft Felsberg e.G.

Ansprechpartner: Ralf Dötig 05662 / 6115